Sommerzeit im Sonnenhof: Impressionen aus dem Seniorenzentrum Obernkirchen

Der Sommer ließ in diesem Jahr keine Wünsche offen und auch die Bewohner des Sonnenhofes haben die vielen sonnigen Tage genossen. Die schöne Gartenanlage mit ihren schattigen Sitzplätzen lud ein zu kleinen Spaziergängen und gemütlichen Gesprächsrunden.

Als es dann ausgerechnet am Tag des beliebten Sommerfestes anfing zu regnen, wurde die Feier kurzerhand in den großen Speisesaal verlegt und alle Beteiligten hatten trotzdem viel Freude bei Musik und Tanz am Nachmittag.

Sport, Spaß und Spiel war das Motto des 1. Bouleturniers der Beeker Mühle. Auf der Jagd nach dem „Schweinchen“ hatten alle Spieler nur ein Ziel: mit ihren Kugeln so nah wie möglich an die kleine grüne Kugel (Schweinchen genannt) heranzukommen. Das erfordert schon etwas Übung und Fingerspitzengefühl, macht aber großen Spaß, darin waren sich alle Teilnehmer einig. Die Boulebahn liegt direkt auf dem Gelände der Beeker Mühle und hat sich zum beliebten Treffpunkt entwickelt.

Fotos: Sonnenhof und Jaruek Chairak/123 Fotos

Obernkirchener Altersheimverein feiert 50. Geburtstag

Das Seniorenzentrum Obernkirchen feiert einen besonderen Geburtstag. Vor 50 Jahren wurde der Obernkirchener Altersheimverein e. V. gegründet und damit der Grundstein gelegt für die heute sehr umfassenden Angebote im Bereich Pflege, betreutem Wohnen und Hospizarbeit. Bis heute wirken die Vereinsmitglieder strategisch beratend im Seniorenzentrum Obernkirchen mit. Dabei bewiesen sie über die Jahre Innovationswillen, Konstanz und das Gespür für die Anforderungen der Zukunft. Das zeigt auch das aktuelle Projekt. Der ehemalige Hausmeister-Bungalow auf dem Gelände des Sonnenhofs soll umgebaut werden und künftig vom Ambulanten Hospizdienst genutzt werden. Da Bedeutung, Nachfrage und die Angebote des Hospizdienstes in den letzten Jahren stetig gestiegen sind, war eine räumliche Vergrößerung sehr von Nöten. Die Planungen kommen also genau zur rechten Zeit.

 

Vorausschauendes Denken
So war es in der Geschichte des Obernkirchener Altersheimvereins e. V. immer. Als im Jahr 1968 die Altenpflege noch in den Kinderschuhen steckte, machte sich das Industriellen-Ehepaar Claire und Hans Baum bereits Gedanken um die Pflege alter und hilfsbedürftiger Menschen. Zusammen mit Gleichgesinnten gründeten sie den Obernkirchener Altersheimverein e. V. mit der klaren Zielsetzung, eine gemeinnützige Seniorenwohnanlage zu schaffen. 1973 war es soweit: Das Seniorenheim Haus Sonnenhof wurde offiziell eröffnet. „Bis heute erfahren wir durch die Vereinsmitglieder eine wertvolle Unterstützung, den Blick von außen und die Verbindung in den Ort und die Gemeinde Obernkirchen“, betont Geschäftsleiter Tobias Schramme. Wie gut das funktioniert, beweist die Entwicklung der letzten Jahre, in denen es Schlag auf Schlag ging: 2003 wurde der Ambulante Pflegedienst Sonnenhof gegründet, 2004 die betreute Wohnanlage Sonnengarten fertiggestellt, 2009 die Tagespflege eröffnet, 2015 die zweite betreute Wohnanlage Beeker Mühle eingeweiht und der ambulante Hospizdienst ins Leben gerufen. Ein umfassendes Leistungsspektrum, das sich selbst die visionären Gründer vielleicht so nicht hätten vorstellen können.

 

Vom diakonischen Gedanken getragen
Seit 15 Jahren an der Vereinsspitze stehen der erste Vorsitzende Eberhard Hesse, seine Stellvertreterin Sybille Schlusche und Schatzmeister Karl Bargheer. „Mit ihnen zusammen haben wir für den Sonnenhof viel bewegen können“, bekräftigt Tobias Schramme. „Alle drei investieren dafür viel Zeit.“ „Das stimmt“, sagt Zahnarzt Eberhard Hesse, „aber die Arbeit ist für mich persönlich sehr bereichernd. Aus Ideen werden konkrete Projekte, die den Menschen nutzen. Besser kann man den diakonischen Gedanken nicht leben.“ Hesse ist zugleich Mitglied des Kirchenvorstands der Ev luth Kirche Obernkirchen. Eine wichtige Verbindung für den Verein, der Mitglied im Diakonischen Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e. V. ist. Seit über 25 Jahren engagiert sich Apothekerin Sybille Schlusche im Obernkirchener Altersheimverein e. V. „Auch als das Thema Pflege noch nicht so aktuell wie heute war, haben mich Entwicklungen im Gesundheitswesen schon interessiert“, erläutert sie. „Von daher habe ich die Chance, den Sonnenhof, der hier in Obernkirchen wirklich eine Institution ist, aktiv mitzubegleiten, gerne angenommen. Darüber hinaus hat das Ehrenamt für mich einen sehr hohen Wert. Neben unseren regelmäßigen Sitzungen bringe ich mich gerne auch aktiv im Sonnenhof ein.“ Unverzichtbar ist auch die Mitarbeit von Karl Bargheer, der als ehemaliger Leiter einer Pflegeeinrichtung aus der Praxis kommt und somit sehr viel Erfahrung und Fachwissen beisteuern kann.

Die Anforderungen der Zukunft hatten und haben die Verantwortlichen des Obernkirchener Altersheimvereins e. V. sehr genau vor Augen. Stand am Anfang die Vision einer gemeinnützigen Pflegeeinrichtung für die Menschen in und um Obernkirchen, hat sich daraus ein ganzes Bündel an Angeboten entwickelt, die miteinander verzahnt sind. Mit Blick auf die künftigen Herausforderungen in der Pflege, ist diese Reise bestimmt noch nicht zu Ende.

Gedenkandacht für die Verstorbenen im Sonnenhof

Im Foyer des Sonnenhofs fand erstmalig eine Gedenkandacht für verstorbene Bewohner und Mitarbeiter statt. Hierzu waren Angehörige, Bewohner und Mitarbeiter am Mittwochabend, den 06. September 2017 herzlich eingeladen. Die Andacht wurde in Zusammenarbeit mit der Ev. Luth. Kirchengemeinde Obernkirchen organisiert und durchgeführt. Gedacht wurde derer, die im Zeitraum vom 01.08.16 bis zum 31.07.17 verstorben sind. Es wurden alle Namen verlesen und Namenszettel symbolisch in die Hand Gottes gelegt.

 

Jesaja 49,16: Siehe, in meine Hände habe ich Dich gezeichnet

Die Gedenkandacht soll zukünftig jedes Jahr einmal stattfinden.

Sommerkonzert mit „Stilbruch“

Es war ein erfolgreicher Abend am 07. August mit der deutschlandweit erfolgreichen Band „Stilbruch“ aus Leipzig, die ihre Deutschland Tour „Nimm mich mit“ auf dem Obernkirchener Kirchplatz starteten. Das Trio mixt Rock und Klassiksounds mit Cello und Geige und singt über Themen, die Jeder kennt: Liebe, anders sein und Hoffnung. Weder ein Platzregen noch der krankheitsbedingt Ausfall des Schlagzeugers konnten das Konzert stoppen. Am Freitagnachmittag beim Bühnenaufbau vor der Stiftskirche erhält Tobias Schramme die erschreckende Nachricht und ist plötzlich gezwungen, entweder eine Ersatzband zu buchen oder das Konzert platzen zu lassen. Bange Sekunden bis von ein bisschen weiter unten der rettende Satz von einem 4-jährigen Jungen kommt: „Mein Papa spielt Schlagzeug!“. Sven Lüersen, der Papa des Jungen, ist Schlagzeuger und ehemaliger Dirigent des TSV Blasorchesters Krainhagen. Ganz spontan und fast selbstverständlich springt dieser ein und rettet so den Bandauftritt der Band Stilbruch. Und so rocken sich Sebastian Maul am Chell, der Geiger Philippe Amadé Polyak und der heimische Sven Lüersen am Schlagzeug durch den Abend. Die Besucher waren begeistert. Der Hamburger Singer & Songwriter Wladi Vinci leitete den Abend mit selbstgeschriebenen Songs und Coverversionen ein.

Sommerkonzert in Obernkirchen

 

Maikneipe im Sonnenhof mit dem Shantychor Rehburg

Nach einem leckeren Abendessen im Speisesaal und auf den Wohnbereichen, in diesem Jahr gab es Spargelröllchen, kamen alle Interessierten im Foyer zusammen, um bei einem Bier, Maibowle oder natürlich auch nichtalkoholischen Getränken dem Gesang des Shantychors zu lauschen. Bekannte Lieder wurden nach Herzenslust mitgesungen und –geschunkelt, es war eine gelöste und freudige Stimmung, die allen gefiel. Zum Abschluss sang der Shantychor nach langen Ovationen als Zugabe das allseits bekannte und beliebte Lied „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins…“. Alle Anwesenden – Bewohner sowie das Personal – stimmten lautstark mit ein.

Besuch des Kindergartens Sülbeck

Die Kindergartengruppe kam mit ca. 20 Kindern (von 3 bis 6 Jahren) zum Besuch in den Sonnenhof, um mit den Bewohnern gemeinsam zu singen zu basteln. Zur Begrüßung und zur Verabschiedung sangen die Kinder ein einstudiertes Lied (Bewegungslied), in welches die Bewohner versuchten miteinzustimmen. Hiernach saßen die Bewohner und Kinder gemischt an mehreren Tischen, um bunte Schmetterlinge zu basteln und Bilder zu malen. Hierbei konnten sich Bewohner und Kinder gegenseitig helfen. Zum Abschluss spielten die Kinder das kleine Theaterstück „Hänsel und Gretel“, welches mit viel Applaus der Bewohner belohnt wurde.